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Mit ‘Facebook’ getaggte Artikel

Unarten auf Facebook – Teil 8 – Freundschaftsanfragen ohne Kommentar

Geschrieben von Frank Hübner - 16. April 2012

Paranoider Facebook Nutzer

Paranoider Facebook Nutzer

Nichts ist schöner, als eine Freundschaftsanfrage von jemand zu bekommen den man nicht kennt, ohne Kommentar oder Begründung. Nimmt man diese dann dennoch an, sieht man von der Person genauso viel wie zuvor, nämlich nichts und darf ihm oftmals nicht einmal eine Nachricht senden oder auf seine Pinnwand schreiben. Was für einen Sinn soll das haben?

Warum sollte ich eine Freundschaftsanfrage von jemandem annehmen, der

  • kein Profilfoto hat (Unarten auf Facebook – Teil 4 – Profilbild)
  • keinen realen Namen angibt (Unarten auf Facebook – Teil 3 – Profilnamen)
  • kein Interesse an Kommunikation zeigt (sonst hätte er eine Nachricht geschickt)
  • weder in der Info noch an der Pinnwand zeigt wer er eigentlich ist
  • offensichtlich gegen Facebook Richtlinien verstößt (z.B. Firmenprofil)
  • seine Pinnwand mit “Hat sich bei Facebook angemeldet” als aussagekräftig ansieht
  • seine Pinnwand nur mit Werbung gefüllt hat

Ja, ich weiß schon, dass das fast normal ist, sollte es das aber? Sprechen Sie real auch mit Leuten die sich Ihnen nicht vorstellen, die sie nicht kennen und dafür gleich duzen und DIE Geschäftsmöglichkeit zeigen wollen?

Hey, gib mir mal deine Visitenkarte, zeige mir deine Familienfotos und erzähl mir was aus deinem Leben.

Okay, nachdem ich weiß wer DU bist sag ich zwar nicht wer ICH bin, aber ich will dir nun was verkaufen …

Kommt schon, bitte einfach nachdenken und dann entsprechend reagieren. Ich schicke keine Freundschaftsanfrage ohne eine Nachricht und ich bestätige keine ohne eine und wüsste auch keinen Grund, warum es anders richtig wäre. Wem das zu viel Arbeit ist, der soll sich einfach PhraseExpress besorgen, damit kann er jede Menge Zeit sparen. Wer jedoch kein Anstand hat sich vorzustellen, kein Interesse an Kommunikation hat und auch nichts von sich preis geben will, der sollte Social Media meiden, oder zumindest mir keine Freundschaftsanfrage ohne Kommentar schicken!

Wer möchte kann gerne mit einem Link auf diesen Blogpost auf solche Anfragen antworten:

Kurzlink: http://2url.me/werbistdudenn

Das ist Teil 8 der Serie und sicher nicht der letzte. Vorschläge für einen weiteren Post? Ich freue mich auf deinen Kommentar. Weitere Artikel findet ihr über die Themenwolke oder diesen Link: Unarten auf Facebook (Artikel-Serie)

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Unarten auf Facebook – Teil 6 – Nachrichten

Geschrieben von Frank Hübner - 19. Juli 2011

Kaum ist man Freund wird einem die Geschäftsmöglichkeit des Lebens vorgestellt, kennen Sie das? Es ist schon klar, dass viele die Facebook Freunde mehr als Bekannte oder Kontakte ansehen, so wird “friend” ja auch in der USA verstanden, aber wie kommen andere auf die Idee so erfolgreich zu werden? Ich möchte mich nicht allzu lange über diese Unarten beschweren, sondern lieber ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie man es richtig macht, bzw. wie ich es tue oder empfehle.

Erstkontakt – Freundschaftsanfrage erhalten

Wenn ich eine Freundschaftsanfrage auf Facebook erhalte, sehe ich mir erst mal das Profil an, um zu entscheiden ob ich sie annehme oder nicht. Anschließend kategorisiere ich die Person, in dem ich sie einer Freundesliste zuordnen und schreibe eine entsprechende Nachricht. Anstatt diese zu überfallen, stelle ich mich nur kurz vor und verabschiede nicht. Im PS weise ich freundlich darauf hin, dass ich mich über ein “gefällt mir” auf meiner Facebook-Seite freuen würde, was auch weit über 50% tun.

Erstkontakt – Freundschaftsanfrage gestellt

Leider ist es üblich, Freundschaftsanfragen einfach ohne dazugehörige Nachricht zu stellen. Das ist unpersönlich und die Wahrscheinlichkeit, dass man eine Absage erhält ist groß. Ich selbst stelle nur wenige Anfragen und habe nicht mal 1/4tel meiner Freunde angefragt, sondern hatte eigentlich immer sehr viele Anfragen.

Ja, natürlich kostet es Zeit, wenn man eine Nachricht der Anfrage hinzufügt, aber es steigt dazu die Wahrscheinlichkeit angenommen zu werden. Wenn man gleich viel Freunde aufbauen möchte, muss man mit der unpersönlichen Variante auch viel mehr Anfragen stellen. Mit Textbausteinen geht das jedoch auch mit Nachricht sehr schnell und effektiv, nur leider kann das nur Word und Outlook, aber nicht der Browser.

Ich selbst verwende Phrase Express, welches eines der wichtigsten Tools aller Unternehmer ist, da es massiv hilft, Zeit zu sparen. Die Version für private Zwecke ist gratis, nur für gewerbliche Nutzung ist es kostenpflichtig. Da es das aber erkennt, ist eine Lizenz anzuraten. Da die Kosten nicht hoch sind und ich in der ersten Woche schon mehr Zeit gespart habe als das Tool kostet, rate ich eine Lizenz zu kaufen. Ich werde wohl mal einen eigen Artikel mit Video zu Phrase Express erstellen.

Nun aber weiter im Thema. Wenn ich aktiv auf Freundesaufbau bin, dann stelle ich mich vor und schreibe auch warum ich diese Person anschreibe. Mit Phrase Express kein Problem und vor allem effektiv, z.B:

  • Sie erhalten aufmerksame Leser, die sie anders nicht bekämen
  • Selektive Freunde sind wertvoller, da diese eher auf Sie eingehen werden
  • Leute die jede Anfrage annehmen haben oft viele Freunde und man selbst geht eher unter
  • Leute die jede Anfrage annehmen haben oftmals mehr Interesse Ihnen was zu verkaufen als umgekehrt
  • Man sticht aus der Masse hervor und ist möglicherweise gleich im Gespräch
  • Personen die das suchen was Sie bieten kommen möglicherweise gleich auf Sie zu
  • und vieles mehr

Erst Beziehung aufbauen, dann “verkaufen”

“Jetzt ist er mein Freund, jetzt spamme ich gleich die Pinnwand und den Posteingang zu.”

Jeder regt sich über Spammer auf, aber merkt nicht, dass man oft selbst einer ist. Wenn sich jemand für das was Sie tun interessiert und reif dafür ist, dann kommt er von selbst auf einen zu. Einladungen sind ok, aber bitte persönlich und keine Sprüche wie “Geschäft deines Lebens” oder “Sensationeller PreLaunch” funktioniere nicht. Ebenso “mit 1 Euro Einsatz zum Milionär, das gabs noch nie”. Sowas schreckt eher ab oder die Leute gehen schon mal negativ behaftet in die Veranstaltung. Wenn, dann doch bitte mit Mehrwert einladen und das hat jedes Produkt, zumindest jedes vernünftige Produkt. Interesse schaffen ja, aber Geheimnistuerei schadet nur.

Am besten man schreibt über die Ergebnisse seines Geschäfts, das tolle an den Produkten, oder wieder ein Dankesschreiben von einem Kunden. Bitte immer daran denken:

Freunde sind keine potentiellen Kunden, sondern potentielle Empfehlungsgeber (kostenlose Verkäufer) und damit viel mehr wert als nur ein Interessent. Wenn ihr es schafft, eure Freunde und “Gefällt mir Drücker” auf den Facebook Seiten zu echten Fans und damit zu Empfehlungsgebern zu machen, dann werdet ihr die Macht von Social Media zu spüren bekommen und könnt euch gegen euren Erfolg nicht mehr erwehren!

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Unarten auf Facebook – Teil 5 – Anstupsen

Geschrieben von Frank Hübner - 19. Juli 2011

Ja, ich habe den Sinn des Anstupsens auf Facebook noch nicht verstanden. Das liegt auch vielleicht daran, dass man von anderen widersprüchliche Antworten bekommt, denn jeder versteht und nutzt es anders. Natürlich tut es nicht weh, aber ich finde es ist Platzverschwendung und man sollte es ausschalten können. Das ist zwar indirekt möglich, indem man die Profileinstellungen einschränkt, aber wenn man das nicht möchte muss man mit dem anstupsen leider leben.

Das einzige was man tun kann, ist nicht zurückzustupsen. Solange man das nicht tut, kann der andere nicht mehr anstupsen.

Mehr fällt mir zu dem Thema nicht ein, außer das es mich stört. Aus dem Grund folgt dem gleich noch ein weiterer Artikel ;)

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Unarten auf Facebook – Teil 4 – Profilbild

Geschrieben von Frank Hübner - 29. Juni 2011

Was kann man denn beim Profilbild alles falsch machen? Scheinbar eine ganze Menge.

Kein Profilbild

Wenn Sie ernstgenommen werden möchten, dann ist weglassen eines Profilbilds wohl genau das Gegenteil. Wenn man Facebook rein privat nutzt und nur wirkliche Freunde aufnimmt mag das ja noch akzeptiert werden. Für ein Unternehmer, der Facebook nutzen möchte um Kontake zu knüpfen und Umsätze zu steigern, ist das der beste Weg nicht ernstgenommen zu werden. Also nehmen Sie doch ein Bild von sich, ihrem Haus, ihrem Auto oder suchen sich ein Bild was frei von Rechten dritter ist, womit wir beim nächsten Punkt wären.

Bilder aus dem Web

Verurteilung wegen UrheberrechtsverletzungViele möchten keine eigenen Bilder nehmen und suchen sich einfach ein cooles Bild aus dem Web, von einem Kinofilm, Buch, Comic oder sonst woher. Vor kurzem ging der Trend zu einem Comicbild in Facebook herum, was zu massenhaft Abmahnungen führte. Die Rechteinhaber wehrten sich (zurecht?!) und die Rechtsanwälte freuten sich.

Also keine Bilder einfach aus dem Web übernehmen, sondern nach Urheberrechtsfreien Bildern suchen. Die findet man zur Genüge, wenn man “bilder gratis frei von urheberrecht” bei Google eingibt. Dennoch sollten natürlich die Bilder zu Ihnen und Ihren Produkten und Dienstleistungen passen.

Comic als Profilbild

Comic als ProfilbildComic oder lustige Bilder mögen zwar nett aussehen, sollten aber gerade für Unternehmer nicht eingesetzt werden. Machen Sie sich also bewusst, dass Sie ein Unternehmen repräsentieren. Nutzen Sie das Profil sowohl privat als auch geschäftlich, so hilft nichts anderes als einen Mittelweg zu gehen, denn hier wäre auch ein Firmenlogo die falsche Wahl.

Fazit

Wählen Sie Ihr Profilbild mit Bedacht, aber wechseln Sie auch immer wieder. Ein guter Eindruck ist nach wie vor sehr wichtig, und der erste Eindruck entscheidet noch immer oft genug, ob man bei Ihnen kauft oder beim Mitbewerb, wenn auch oft unterbewusst.

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Unarten auf Facebook – Teil 3 – Profilnamen

Geschrieben von Frank Hübner - 28. Juni 2011

Geheimnistuerei auf FacebookIch sehe auf Facebook ständig Namen wie “Hans Wurst”, “Schweinchen Klug AG”, “Willi Wilhelm IV” usw.

Welche Gründe könnte das haben?

Grund 1: Geheimnistuerei

Nun, dazu mal ein paar Auszüge aus den Facebook Richtlinien:

  • Facebook-Nutzer geben ihre tatsächlichen Namen und Daten an
  • Deine Kontaktinformationen sind korrekt und du wirst sie auf dem neuesten Stand halten
  • Du wirst nur ein persönliches Profil erstellen
  • Du wirst dein persönliches Profil nicht für kommerzielle Zwecke verwenden

Weitere Gründe die dagegen sprechen?

  • Aufgrund des Verstoßes gegen die Facebook Richtlinien, kann das Profil jederzeit gesperrt werden
  • Jeder kann das Profil mit 2 Klicks melden, was die Wahrscheinlichkeit einer Sperrung erhöht
  • Wenn man auf Facebook nicht gefunden werden will, dann kann man das Profil entsprechend konfigurieren
  • Wenn man die bekannte E-Mail Adresse verwendet, wird man dennoch gefunden (Ausnahme: siehe Punkt darüber)
  • Man wird nicht ernst genommen usw.

Dennoch empfehlen das manche “Rechtsexperten” und “Social Media Berater”. Ganz erhlich, wer empfiehlt gegen die Facebook Richtlinien bewusst zu verstossen, dem würde ich nichtmal 1 cent anvertrauen. Entweder Facebook oder kein Facebook, man kann nicht die Vorteile ohne die Nachteile haben, aber durch richtige Konfiguration des Profils einen Großteil davon “ausschalten”.

Grund 2: Trennen von Privat und Geschäftlich

Kurz gesagt, es verstößt gegen die Facebook Richtlinien. Die Trennung von Geschäftlich und Privat sind Profil und Seite. Wer sein Profil für berufliche und private Kontakte trennen möchte, der kann das mit Freundeslisten ebenfalls tun, zumal es viel einfacher und komfortabler ist als sich laufend umzumelden.

Grund 3: Man hat schon 5.000 Freunde

Ja, Facebook Freunde sind eher amerikanische “friends” und keine “buddys”, also eher Bekannte und/oder Kontake. Wer mehr als 5.000 haben will muß diese eben auf eine Seite bringen, oder inaktive “ausmisten”. Alleine schon die Gefahr bei Löschung des Accounts so viele Kontakte zu verlieren spricht dagegen. Die Sperre ist zumindest umso wahrscheinlich umso mehr der deutschsprachige Support ausgeweitet wird und Facebook auf das eher drauf kommt. In den USA passiert das des öfteren. lso, keine “Name 1 – Name 5″ Profile anlegen.

Grund 4: Unwissenheit

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe, aber man kann ja einen guten Bekannten darauf hinweisen.

Fazit

Wenn man sich auf Social Media einlässt, dann schon mit letzter Konsequenz. Spricht man jemand darauf an, hört man bestenfalls ein “Iss doch mir wurscht” oder “das wusste ich nicht”. Gründe warum diese Ausreden für mich inakzeptabel sind:

  • Es gibt eine Facebook Hilfe in Deutsch, die sehr gut ist
  • Es gibt auf YouTube tausende Videos die hierbei helfen
  • Es gibt zigtausende Webseiten und Blogbeiträge zu dem Thema, Google kennt sie alle!

Mein Rat an alle, wenn man auf solche Profile trifft:

-> Links unten auf dem Profil auf “Diese Person melden/blockieren” klicken
-> Beim aufgehenden Fenster auf “Dieses Profil gibt vor, jemand zu sein oder ist gefälscht” klicken
-> Wählen den am besten passenden Punkt aus, oftmals “keine echte Person” oder “Unternehmen”

Warum ich das empfehle? Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Es beschweren sich die meisten über so viele Dinge auf Facebook, aber tun aktiv nichts dagegen. Ich benötige kein “gefällt mir nicht”, denn “melden” reicht mir. Ich helfe aktiv mit Facebook besser zu machen, Sie auch?

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