Unarten auf Facebook – Teil 3 – Profilnamen

Geheimnistuerei auf FacebookIch sehe auf Facebook ständig Namen wie „Hans Wurst“, „Schweinchen Klug AG“, „Willi Wilhelm IV“ usw.

Welche Gründe könnte das haben?

Grund 1: Geheimnistuerei

Nun, dazu mal ein paar Auszüge aus den Facebook Richtlinien:

  • Facebook-Nutzer geben ihre tatsächlichen Namen und Daten an
  • Deine Kontaktinformationen sind korrekt und du wirst sie auf dem neuesten Stand halten
  • Du wirst nur ein persönliches Profil erstellen
  • Du wirst dein persönliches Profil nicht für kommerzielle Zwecke verwenden

Weitere Gründe die dagegen sprechen?

  • Aufgrund des Verstoßes gegen die Facebook Richtlinien, kann das Profil jederzeit gesperrt werden
  • Jeder kann das Profil mit 2 Klicks melden, was die Wahrscheinlichkeit einer Sperrung erhöht
  • Wenn man auf Facebook nicht gefunden werden will, dann kann man das Profil entsprechend konfigurieren
  • Wenn man die bekannte E-Mail Adresse verwendet, wird man dennoch gefunden (Ausnahme: siehe Punkt darüber)
  • Man wird nicht ernst genommen usw.

Dennoch empfehlen das manche „Rechtsexperten“ und „Social Media Berater“. Ganz erhlich, wer empfiehlt gegen die Facebook Richtlinien bewusst zu verstossen, dem würde ich nichtmal 1 cent anvertrauen. Entweder Facebook oder kein Facebook, man kann nicht die Vorteile ohne die Nachteile haben, aber durch richtige Konfiguration des Profils einen Großteil davon „ausschalten“.

Grund 2: Trennen von Privat und Geschäftlich

Kurz gesagt, es verstößt gegen die Facebook Richtlinien. Die Trennung von Geschäftlich und Privat sind Profil und Seite. Wer sein Profil für berufliche und private Kontakte trennen möchte, der kann das mit Freundeslisten ebenfalls tun, zumal es viel einfacher und komfortabler ist als sich laufend umzumelden.

Grund 3: Man hat schon 5.000 Freunde

Ja, Facebook Freunde sind eher amerikanische „friends“ und keine „buddys“, also eher Bekannte und/oder Kontake. Wer mehr als 5.000 haben will muß diese eben auf eine Seite bringen, oder inaktive „ausmisten“. Alleine schon die Gefahr bei Löschung des Accounts so viele Kontakte zu verlieren spricht dagegen. Die Sperre ist zumindest umso wahrscheinlich umso mehr der deutschsprachige Support ausgeweitet wird und Facebook auf das eher drauf kommt. In den USA passiert das des öfteren. lso, keine „Name 1 – Name 5“ Profile anlegen.

Grund 4: Unwissenheit

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe, aber man kann ja einen guten Bekannten darauf hinweisen.

Fazit

Wenn man sich auf Social Media einlässt, dann schon mit letzter Konsequenz. Spricht man jemand darauf an, hört man bestenfalls ein „Iss doch mir wurscht“ oder „das wusste ich nicht“. Gründe warum diese Ausreden für mich inakzeptabel sind:

  • Es gibt eine Facebook Hilfe in Deutsch, die sehr gut ist
  • Es gibt auf YouTube tausende Videos die hierbei helfen
  • Es gibt zigtausende Webseiten und Blogbeiträge zu dem Thema, Google kennt sie alle!

Mein Rat an alle, wenn man auf solche Profile trifft:

-> Links unten auf dem Profil auf „Diese Person melden/blockieren“ klicken
-> Beim aufgehenden Fenster auf „Dieses Profil gibt vor, jemand zu sein oder ist gefälscht“ klicken
-> Wählen den am besten passenden Punkt aus, oftmals „keine echte Person“ oder „Unternehmen“

Warum ich das empfehle? Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Es beschweren sich die meisten über so viele Dinge auf Facebook, aber tun aktiv nichts dagegen. Ich benötige kein „gefällt mir nicht“, denn „melden“ reicht mir. Ich helfe aktiv mit Facebook besser zu machen, Sie auch?

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Ein Gedanke zu “Unarten auf Facebook – Teil 3 – Profilnamen

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