Unarten auf Facebook – Teil 6 – Nachrichten

Kaum ist man Freund wird einem die Geschäftsmöglichkeit des Lebens vorgestellt, kennen Sie das? Es ist schon klar, dass viele die Facebook Freunde mehr als Bekannte oder Kontakte ansehen, so wird „friend“ ja auch in der USA verstanden, aber wie kommen andere auf die Idee so erfolgreich zu werden? Ich möchte mich nicht allzu lange über diese Unarten beschweren, sondern lieber ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie man es richtig macht, bzw. wie ich es tue oder empfehle.

Erstkontakt – Freundschaftsanfrage erhalten

Wenn ich eine Freundschaftsanfrage auf Facebook erhalte, sehe ich mir erst mal das Profil an, um zu entscheiden ob ich sie annehme oder nicht. Anschließend kategorisiere ich die Person, in dem ich sie einer Freundesliste zuordnen und schreibe eine entsprechende Nachricht. Anstatt diese zu überfallen, stelle ich mich nur kurz vor und verabschiede nicht. Im PS weise ich freundlich darauf hin, dass ich mich über ein „gefällt mir“ auf meiner Facebook-Seite freuen würde, was auch weit über 50% tun.

Erstkontakt – Freundschaftsanfrage gestellt

Leider ist es üblich, Freundschaftsanfragen einfach ohne dazugehörige Nachricht zu stellen. Das ist unpersönlich und die Wahrscheinlichkeit, dass man eine Absage erhält ist groß. Ich selbst stelle nur wenige Anfragen und habe nicht mal 1/4tel meiner Freunde angefragt, sondern hatte eigentlich immer sehr viele Anfragen.

Ja, natürlich kostet es Zeit, wenn man eine Nachricht der Anfrage hinzufügt, aber es steigt dazu die Wahrscheinlichkeit angenommen zu werden. Wenn man gleich viel Freunde aufbauen möchte, muss man mit der unpersönlichen Variante auch viel mehr Anfragen stellen. Mit Textbausteinen geht das jedoch auch mit Nachricht sehr schnell und effektiv, nur leider kann das nur Word und Outlook, aber nicht der Browser.

Ich selbst verwende Phrase Express, welches eines der wichtigsten Tools aller Unternehmer ist, da es massiv hilft, Zeit zu sparen. Die Version für private Zwecke ist gratis, nur für gewerbliche Nutzung ist es kostenpflichtig. Da es das aber erkennt, ist eine Lizenz anzuraten. Da die Kosten nicht hoch sind und ich in der ersten Woche schon mehr Zeit gespart habe als das Tool kostet, rate ich eine Lizenz zu kaufen. Ich werde wohl mal einen eigen Artikel mit Video zu Phrase Express erstellen.

Nun aber weiter im Thema. Wenn ich aktiv auf Freundesaufbau bin, dann stelle ich mich vor und schreibe auch warum ich diese Person anschreibe. Mit Phrase Express kein Problem und vor allem effektiv, z.B:

  • Sie erhalten aufmerksame Leser, die sie anders nicht bekämen
  • Selektive Freunde sind wertvoller, da diese eher auf Sie eingehen werden
  • Leute die jede Anfrage annehmen haben oft viele Freunde und man selbst geht eher unter
  • Leute die jede Anfrage annehmen haben oftmals mehr Interesse Ihnen was zu verkaufen als umgekehrt
  • Man sticht aus der Masse hervor und ist möglicherweise gleich im Gespräch
  • Personen die das suchen was Sie bieten kommen möglicherweise gleich auf Sie zu
  • und vieles mehr

Erst Beziehung aufbauen, dann „verkaufen“

„Jetzt ist er mein Freund, jetzt spamme ich gleich die Pinnwand und den Posteingang zu.“

Jeder regt sich über Spammer auf, aber merkt nicht, dass man oft selbst einer ist. Wenn sich jemand für das was Sie tun interessiert und reif dafür ist, dann kommt er von selbst auf einen zu. Einladungen sind ok, aber bitte persönlich und keine Sprüche wie „Geschäft deines Lebens“ oder „Sensationeller PreLaunch“ funktioniere nicht. Ebenso „mit 1 Euro Einsatz zum Milionär, das gabs noch nie“. Sowas schreckt eher ab oder die Leute gehen schon mal negativ behaftet in die Veranstaltung. Wenn, dann doch bitte mit Mehrwert einladen und das hat jedes Produkt, zumindest jedes vernünftige Produkt. Interesse schaffen ja, aber Geheimnistuerei schadet nur.

Am besten man schreibt über die Ergebnisse seines Geschäfts, das tolle an den Produkten, oder wieder ein Dankesschreiben von einem Kunden. Bitte immer daran denken:

Freunde sind keine potentiellen Kunden, sondern potentielle Empfehlungsgeber (kostenlose Verkäufer) und damit viel mehr wert als nur ein Interessent. Wenn ihr es schafft, eure Freunde und „Gefällt mir Drücker“ auf den Facebook Seiten zu echten Fans und damit zu Empfehlungsgebern zu machen, dann werdet ihr die Macht von Social Media zu spüren bekommen und könnt euch gegen euren Erfolg nicht mehr erwehren!

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Ein Gedanke zu “Unarten auf Facebook – Teil 6 – Nachrichten

  1. Sehr interessant !!Ich freu mich daß ich auf ihre Seite gestoßen bin . Von dieser Seite habe ich das noch nie betrachtet !
    Danke
    Anita Schopf

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