Unarten auf Facebook – Teil 8 – Freundschaftsanfragen ohne Kommentar

Paranoider Facebook Nutzer

Paranoider Facebook Nutzer

Nichts ist schöner, als eine Freundschaftsanfrage von jemand zu bekommen den man nicht kennt, ohne Kommentar oder Begründung. Nimmt man diese dann dennoch an, sieht man von der Person genauso viel wie zuvor, nämlich nichts und darf ihm oftmals nicht einmal eine Nachricht senden oder auf seine Pinnwand schreiben. Was für einen Sinn soll das haben?

Warum sollte ich eine Freundschaftsanfrage von jemandem annehmen, der

  • kein Profilfoto hat (Unarten auf Facebook – Teil 4 – Profilbild)
  • keinen realen Namen angibt (Unarten auf Facebook – Teil 3 – Profilnamen)
  • kein Interesse an Kommunikation zeigt (sonst hätte er eine Nachricht geschickt)
  • weder in der Info noch an der Pinnwand zeigt wer er eigentlich ist
  • offensichtlich gegen Facebook Richtlinien verstößt (z.B. Firmenprofil)
  • seine Pinnwand mit „Hat sich bei Facebook angemeldet“ als aussagekräftig ansieht
  • seine Pinnwand nur mit Werbung gefüllt hat

Ja, ich weiß schon, dass das fast normal ist, sollte es das aber? Sprechen Sie real auch mit Leuten die sich Ihnen nicht vorstellen, die sie nicht kennen und dafür gleich duzen und DIE Geschäftsmöglichkeit zeigen wollen?

Hey, gib mir mal deine Visitenkarte, zeige mir deine Familienfotos und erzähl mir was aus deinem Leben.

Okay, nachdem ich weiß wer DU bist sag ich zwar nicht wer ICH bin, aber ich will dir nun was verkaufen …

Kommt schon, bitte einfach nachdenken und dann entsprechend reagieren. Ich schicke keine Freundschaftsanfrage ohne eine Nachricht und ich bestätige keine ohne eine und wüsste auch keinen Grund, warum es anders richtig wäre. Wem das zu viel Arbeit ist, der soll sich einfach PhraseExpress besorgen, damit kann er jede Menge Zeit sparen. Wer jedoch kein Anstand hat sich vorzustellen, kein Interesse an Kommunikation hat und auch nichts von sich preis geben will, der sollte Social Media meiden, oder zumindest mir keine Freundschaftsanfrage ohne Kommentar schicken!

Wer möchte kann gerne mit einem Link auf diesen Blogpost auf solche Anfragen antworten:

Kurzlink: http://2url.me/werbistdudenn

Das ist Teil 8 der Serie und sicher nicht der letzte. Vorschläge für einen weiteren Post? Ich freue mich auf deinen Kommentar. Weitere Artikel findet ihr über die Themenwolke oder diesen Link: Unarten auf Facebook (Artikel-Serie)

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4 Gedanken zu “Unarten auf Facebook – Teil 8 – Freundschaftsanfragen ohne Kommentar

  1. Hallo Frank,
    das sind gute Tipps, die du gibst. Ein paar Freundschaften habe ich inzwischen auch beendet, weil diese „Freunde“ mir 1x täglich standardisierte Event-Einladungen verschickt haben, um ihr Business vorzustellen.
    Zur werbeüberfüllten Pinnwand: Ich fände es klasse, wenn solche Leute weniger offensichtlich Werbung machen würden. Der Nachteil dabei ist, dass das kurzfristig mit mehr Arbeit verbunden ist. Aber auf längere Sicht bin ich der Meinung, es zahlt sich aus, weil man so seinen Freunden, Lesern und Abonnenten einen Mehrwert bieten kann. Beispielsweise wenn man einen Testbericht zu einem Produkt schreibt, es mit seinen Features vorstellt oder ein englischsprachiges Produkt auf deutsch beschreibt. All das ist indirekt Werbung, aber sie wird nicht als solche wahrgenommen, sondern als etwas hilfreiches, interessantes.

    Viele Grüße,
    Matthias

    • Hallo Matthias,

      Vielen Dank für dein positives Feedback. Ja, Event Einladungen war ein Thema meines letzten Artikels zum Thema:
      Unarten auf Facebook – Teil 7 – Eventeinladungen -> http://2url.me/ITWlN3

      Viele versuchen nun Facebook zu nutzen um Geld damit zu verdienen und viele Möchtegern Gurus erzählen, wie leicht das denn nicht sei. Tatsache ist, dass direktes Verkaufen auf Facebook sehr schlecht funktioniert. Viel besser ist es, wie von dir angesprochen, natürlich einen interessanten Artikel mit Mehrwert zu schreiben, der die Leute neugierig auf deinen Blog lockt. Dort gibt es dann einen Hinweis auf ein Event oder die Eintragung in ein Newsletter, welches weiteren kostenlosen Mehrwert bietet. Dort kann man ein Vertrauen aufbauen und passiv verkaufen, denn es brauct oftmals mehr als ein Kontakt um etwas zu verkaufen, man spricht von 3-6 Kontakten. Mit den Unarten auf Facebook will ich aufzeigen, dass es die meisten beim ersten Kontakt sich bereits verspielen. Habe ich aber mal den Kontakt, auch wenn er an meinem Event nicht interessiert ist, so kann ich ihn dennoch monetarisieren, indem ich ihm weiterhin relevanten Mehrwert zum Thema biete und auch Produkte und Dienstleistungen dazu empfehle, die ich auch wirklich gut finde. Das nennt man Affiliate Marketing der Partner Programm und ist der Grund, warum Amazon heute so groß ist und unschlagbar wirkt.

      Also ich weiß nicht wie dir es geht, aber ich empfinde es nicht als schlimm, eine Provision zu erhalten, für eine Empfehlung, die ich auch so aussprechen würde. Andere speisen einen mit einem Warndreieck, einer Kaffeemaschine im Wert von 5,- € oder sonstigem Plunder ab. Ich bin ein Freund des Geldes und solange der Interessent einen hohen Nutzen davon hat, ist dies eine sogenannte Win-Win-Win Situation:

      * Der Interessent erhält Mehrwert, Empfehlungen und Rabatte/Gutscheine und spart Zeit und Geld
      * Der Dritte erhält einen Kunden, den er ohne mich nicht gefunden hätte und zahlt nur bei Umsatz, also gratis bis dahin
      * Ich erhalte eine Provision für meine Empfehlung die ich gerne gegeben habe und wenig Zeit kostet

      In Österreich gibt es ein Möbelhaus, welches nach 1-2 Jahren seit Beginn der Strategie angeblich in 6stelliger Höhe Provisionen verdient, obwohl es selbst Rabatte bietet. Nahezu jedes Unternehmen hat bereits ein solches Programm über einen der großen Anbieter, wenige haben ein eigenes Affiliate Programm. Strom, Versicherungen, Bankkonten, Handy, Hunde-, Katzen- und sonstige Tier-Nahrung, ja sogar Brot und Gemüse kann jemandem Provision bringen, und manche davon monatlich wiederkehrend. Warum setzen Unternehmen wie Telekom, Amazon, Google, Neckermann und sogar Lidl auf solch eine Werbeform? Weil Sie nichts kostet, bis ein Umsatz passiert, welcher ja Geld und damit dennoch Gewinn erwirtschaftet. So macht man das heute. Wer so etwas machen will sucht sich einen Berater oder Agentur, recherchiert ein Jahr im Internet oder schaut sich das Affiliate Power Marketing von Ralf Schmitz an: http://erfolgreich.ws/AffiliatePower

      So, das war nun genug für einen Kommentar 😉

      lg
      Frank Hübner

  2. Ich verstehe es volkommen, wenn jemand nicht seinen echten namen auf facebook angeben möchte bzw. kein bild von sich hochlädt…

    Habt ihr eine ahnung wie leicht es mit facebook geworden ist leute zu überwachen?

    • Warum ist man auf Facebook, um zu kommunizieren oder sich zu verstecken?
      Ich verstehe das nicht, denn:
      • wenn ich nicht gefunden werden will kann ich das in Facebook einstellen
      • wenn ich nicht will dass jeder alles sehen kann was ich schreibe kann ich das einstellen
      • wenn ich Angst habe überwacht zu werden darf ich nicht ins Internet und schon gar keine E-Mails schreiben
      • wenn ich nichts zu verheimlichen habe, dann kann ich auch meinen Namen verwenden
      • wenn ich nicht vor habe andere hereinzulegen, dann kann ich auch meinen Namen verwenden

      Jeder muss selbst wissen was er von sich im Internet veröffentlicht und wie er die Sichtbarkeit entsprechend einschränken kann. Wenn ich ein Geheimniskrämer bin, dann habe ich nichts auf Facebook zu suchen, denn dafür ist Facebook nicht ausgelegt. Es verstößt gegen die Facebook Richtlinien und gegen das gute Benehmen oder stellt man sich im realen Leben auch mit einem falschen Namen vor? Wer im Internet ernst genommen werden will oder gar geschäftlich auf Facebook ist tut sich damit absolut keinen Gefallen. Wer nur auf Facebook „rumblödeln“ will oder gar andere beleidigen da er ja quasi „anonym“ ist, wird sich natürlich hüten den richtigen Namen zu verwenden. Ich persönlich hüte mich vor Personen auf Facebook mit offensichtlich falschem Namen und ohne Bild!

      PS: Normalerweise ignoriere ich Kommentare, welche mit solchen Namen und Einmal E-Mail Adressen geschrieben werden, doch in diesem Fall war es mir ein „Bedürfnis“ meine Meinung klarzustellen. Es darf jeder anderer Meinung sein, das steht im frei. Ich vertrete in meinem Blog auch meine eigene Meinung!

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