Gehe mit der Zeit oder du gehst mit der Zeit!


Gehe mit der Zeit oder geh mit der Zeit...

Ich kenne keinen wahreren Spruch der sich immer wieder bewahrheitet;  das gilt auch für die vermeintlich „sicheren Berufe“.

Ja, aber einen Friseur, Koch, …. braucht man doch immer

Ein Beispiel gefällig? In den USA gab es die Ice Harvester. Diese haben auf zugefrorenen Seen Eis abgebaut um in Kühlschränken die Lebensmittel länger frisch halten zu können. Die Ice Boys haben dann das Eis geliefert. Was taten die Unternehmen, als andere anfingen Eis direkt vor Ort zu produzieren? Sie lachten die aus und die Ice Boys arbeiteten immer mehr für die anderen und das billigere Eis verdränge die Ice Harvester direkt vom Markt. Warum haben diese nicht umgestellt? Was kam als der elektrische Kühlschrank entwickelt wurde? Haben diese auch angefangen Kühlschränke zu produzieren? Nein, so ist der Ice Boy heute so gut wie ausgestorben. Weiterlesen

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Unarten auf Facebook – Teil 8 – Freundschaftsanfragen ohne Kommentar


Paranoider Facebook Nutzer

Paranoider Facebook Nutzer

Nichts ist schöner, als eine Freundschaftsanfrage von jemand zu bekommen den man nicht kennt, ohne Kommentar oder Begründung. Nimmt man diese dann dennoch an, sieht man von der Person genauso viel wie zuvor, nämlich nichts und darf ihm oftmals nicht einmal eine Nachricht senden oder auf seine Pinnwand schreiben. Was für einen Sinn soll das haben?

Warum sollte ich eine Freundschaftsanfrage von jemandem annehmen, der Weiterlesen

Der PreSales Marketing Kundenmagnet (Gastbeitrag von Robert Nabenhauer)


PreSales Marketing KundenmagnetPreSales Marketing ist die Strategie, die Ihnen langfristigen Unternehmenserfolg sichert. Kernpunkt ist dabei die automatisierte Vertriebsanbahnung, die lästige Routinearbeiten übernimmt und Ihnen die Möglichkeit an die Hand gibt, Ihren Fokus auf die direkte Kundenansprache und das eigentliche Verkaufsgespräch zu legen.

Ich habe Ihnen hier einen Auszug aus meinem Ratgeber „Der PreSales Marketing Kundenmagnet“ zusammen gestellt. Erfahren Sie in diesem Auszug, wie PreSales Marketing ganz konkret umgesetzt und in der Praxis angewendet wird. Weiterlesen

Macht Social Media für meine Branche Sinn?


Macht Social Media für meine Branche Sinn?Diese Frage hört man sehr oft. Zuerst jedoch sollte man verstehen, was Social Media ist und was nicht. Marketing Kampagnen wie ich investiere Betrag X um ein vielfaches davon an Umsatz zu generieren funktionieren einfach nicht. Viele Marketing Agenturen versenken hier viel Geld der Kunden und ich höre dann immer: „Ich wusste ja eh, dass Social Media nicht funktioniert“.

Social Media ist eher PR denn Marketing, aber eigentlich ist es eine Mischung aus beidem mit einem sehr großen Faktor der Kommunikation mit Zielgruppe und Kunden. Was kann man dann in Social Media erreichen?

Mit der Zielgruppe kommunizieren um deren Wünsche zu befriedigen, denn ohne das wird es schwierig Erfolg in den Social Media zu haben. Ebenso kann man sehr viel ZIELGERICHTETEN Traffic auf den Shop leiten, und das zu einem Bruchteil der Kosten bei Google, da Zielgruppengenau. Einer der wichtigsten Faktoren die den Effekt verstärken kann ist, dass man Empfehlungsgeber gewinnt. Kostenlose Verkäufer gewinnen kann man nirgendwo so einfach und schon garnicht umsonst.

Gepaart mit einem E-Mail Auto-Responder und Video Marketing kann man unglaubliche Erfolge erreichen. Ohne das Verständnis dazu wird es aber nicht nur schwer, sondern man wird zu 99% scheitern. Ebenso Geheimniskrämer, die nichts von sich Preis geben wollen, denn Social Media Nutzer mögen Offenheit und Ehrlichkeit, welche früher oder später belohnt wird. Die Effekte dauern etwas, sind also kurzfristig nicht erfolgversprechend. sobald aber eine gewisse Schwelle überschritten wurde, ist die „Welle“ kaum mehr aufzuhalten. Wer klassisches Marketing in Social Media betreibt braucht entweder eine starke Marke die das aushält, was es nicht sinnvoller macht, oder wird mit Missachtung gestraft. Macht man zu viele Fehler, kann diese „Welle“ nach hinten losgehen, nämlich wenn man die Zielgruppe verärgert!

Ich hoffe etwas mehr Klarheit geschaffen zu haben und auch klar zu machen, warum eine Beratung so wichtig ist. „Laufen lernen“ muß jeder selbst, aber mit Unterstützung ist es viel einfacher.

Unarten auf Facebook – Teil 6 – Nachrichten


Kaum ist man Freund wird einem die Geschäftsmöglichkeit des Lebens vorgestellt, kennen Sie das? Es ist schon klar, dass viele die Facebook Freunde mehr als Bekannte oder Kontakte ansehen, so wird „friend“ ja auch in der USA verstanden, aber wie kommen andere auf die Idee so erfolgreich zu werden? Ich möchte mich nicht allzu lange über diese Unarten beschweren, sondern lieber ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie man es richtig macht, bzw. wie ich es tue oder empfehle.

Erstkontakt – Freundschaftsanfrage erhalten

Wenn ich eine Freundschaftsanfrage auf Facebook erhalte, sehe ich mir erst mal das Profil an, um zu entscheiden ob ich sie annehme oder nicht. Anschließend kategorisiere ich die Person, in dem ich sie einer Freundesliste zuordnen und schreibe eine entsprechende Nachricht. Anstatt diese zu überfallen, stelle ich mich nur kurz vor und verabschiede nicht. Im PS weise ich freundlich darauf hin, dass ich mich über ein „gefällt mir“ auf meiner Facebook-Seite freuen würde, was auch weit über 50% tun.

Erstkontakt – Freundschaftsanfrage gestellt

Leider ist es üblich, Freundschaftsanfragen einfach ohne dazugehörige Nachricht zu stellen. Das ist unpersönlich und die Wahrscheinlichkeit, dass man eine Absage erhält ist groß. Ich selbst stelle nur wenige Anfragen und habe nicht mal 1/4tel meiner Freunde angefragt, sondern hatte eigentlich immer sehr viele Anfragen.

Ja, natürlich kostet es Zeit, wenn man eine Nachricht der Anfrage hinzufügt, aber es steigt dazu die Wahrscheinlichkeit angenommen zu werden. Wenn man gleich viel Freunde aufbauen möchte, muss man mit der unpersönlichen Variante auch viel mehr Anfragen stellen. Mit Textbausteinen geht das jedoch auch mit Nachricht sehr schnell und effektiv, nur leider kann das nur Word und Outlook, aber nicht der Browser.

Ich selbst verwende Phrase Express, welches eines der wichtigsten Tools aller Unternehmer ist, da es massiv hilft, Zeit zu sparen. Die Version für private Zwecke ist gratis, nur für gewerbliche Nutzung ist es kostenpflichtig. Da es das aber erkennt, ist eine Lizenz anzuraten. Da die Kosten nicht hoch sind und ich in der ersten Woche schon mehr Zeit gespart habe als das Tool kostet, rate ich eine Lizenz zu kaufen. Ich werde wohl mal einen eigen Artikel mit Video zu Phrase Express erstellen.

Nun aber weiter im Thema. Wenn ich aktiv auf Freundesaufbau bin, dann stelle ich mich vor und schreibe auch warum ich diese Person anschreibe. Mit Phrase Express kein Problem und vor allem effektiv, z.B:

  • Sie erhalten aufmerksame Leser, die sie anders nicht bekämen
  • Selektive Freunde sind wertvoller, da diese eher auf Sie eingehen werden
  • Leute die jede Anfrage annehmen haben oft viele Freunde und man selbst geht eher unter
  • Leute die jede Anfrage annehmen haben oftmals mehr Interesse Ihnen was zu verkaufen als umgekehrt
  • Man sticht aus der Masse hervor und ist möglicherweise gleich im Gespräch
  • Personen die das suchen was Sie bieten kommen möglicherweise gleich auf Sie zu
  • und vieles mehr

Erst Beziehung aufbauen, dann „verkaufen“

„Jetzt ist er mein Freund, jetzt spamme ich gleich die Pinnwand und den Posteingang zu.“

Jeder regt sich über Spammer auf, aber merkt nicht, dass man oft selbst einer ist. Wenn sich jemand für das was Sie tun interessiert und reif dafür ist, dann kommt er von selbst auf einen zu. Einladungen sind ok, aber bitte persönlich und keine Sprüche wie „Geschäft deines Lebens“ oder „Sensationeller PreLaunch“ funktioniere nicht. Ebenso „mit 1 Euro Einsatz zum Milionär, das gabs noch nie“. Sowas schreckt eher ab oder die Leute gehen schon mal negativ behaftet in die Veranstaltung. Wenn, dann doch bitte mit Mehrwert einladen und das hat jedes Produkt, zumindest jedes vernünftige Produkt. Interesse schaffen ja, aber Geheimnistuerei schadet nur.

Am besten man schreibt über die Ergebnisse seines Geschäfts, das tolle an den Produkten, oder wieder ein Dankesschreiben von einem Kunden. Bitte immer daran denken:

Freunde sind keine potentiellen Kunden, sondern potentielle Empfehlungsgeber (kostenlose Verkäufer) und damit viel mehr wert als nur ein Interessent. Wenn ihr es schafft, eure Freunde und „Gefällt mir Drücker“ auf den Facebook Seiten zu echten Fans und damit zu Empfehlungsgebern zu machen, dann werdet ihr die Macht von Social Media zu spüren bekommen und könnt euch gegen euren Erfolg nicht mehr erwehren!

Unarten auf Facebook – Teil 4 – Profilbild


Was kann man denn beim Profilbild alles falsch machen? Scheinbar eine ganze Menge.

Kein Profilbild

Wenn Sie ernstgenommen werden möchten, dann ist weglassen eines Profilbilds wohl genau das Gegenteil. Wenn man Facebook rein privat nutzt und nur wirkliche Freunde aufnimmt mag das ja noch akzeptiert werden. Für ein Unternehmer, der Facebook nutzen möchte um Kontake zu knüpfen und Umsätze zu steigern, ist das der beste Weg nicht ernstgenommen zu werden. Also nehmen Sie doch ein Bild von sich, ihrem Haus, ihrem Auto oder suchen sich ein Bild was frei von Rechten dritter ist, womit wir beim nächsten Punkt wären.

Bilder aus dem Web

Verurteilung wegen UrheberrechtsverletzungViele möchten keine eigenen Bilder nehmen und suchen sich einfach ein cooles Bild aus dem Web, von einem Kinofilm, Buch, Comic oder sonst woher. Vor kurzem ging der Trend zu einem Comicbild in Facebook herum, was zu massenhaft Abmahnungen führte. Die Rechteinhaber wehrten sich (zurecht?!) und die Rechtsanwälte freuten sich.

Also keine Bilder einfach aus dem Web übernehmen, sondern nach Urheberrechtsfreien Bildern suchen. Die findet man zur Genüge, wenn man „bilder gratis frei von urheberrecht“ bei Google eingibt. Dennoch sollten natürlich die Bilder zu Ihnen und Ihren Produkten und Dienstleistungen passen.

Comic als Profilbild

Comic als ProfilbildComic oder lustige Bilder mögen zwar nett aussehen, sollten aber gerade für Unternehmer nicht eingesetzt werden. Machen Sie sich also bewusst, dass Sie ein Unternehmen repräsentieren. Nutzen Sie das Profil sowohl privat als auch geschäftlich, so hilft nichts anderes als einen Mittelweg zu gehen, denn hier wäre auch ein Firmenlogo die falsche Wahl.

Fazit

Wählen Sie Ihr Profilbild mit Bedacht, aber wechseln Sie auch immer wieder. Ein guter Eindruck ist nach wie vor sehr wichtig, und der erste Eindruck entscheidet noch immer oft genug, ob man bei Ihnen kauft oder beim Mitbewerb, wenn auch oft unterbewusst.

Unarten auf Facebook – Teil 3 – Profilnamen


Geheimnistuerei auf FacebookIch sehe auf Facebook ständig Namen wie „Hans Wurst“, „Schweinchen Klug AG“, „Willi Wilhelm IV“ usw.

Welche Gründe könnte das haben?

Grund 1: Geheimnistuerei

Nun, dazu mal ein paar Auszüge aus den Facebook Richtlinien:

  • Facebook-Nutzer geben ihre tatsächlichen Namen und Daten an
  • Deine Kontaktinformationen sind korrekt und du wirst sie auf dem neuesten Stand halten
  • Du wirst nur ein persönliches Profil erstellen
  • Du wirst dein persönliches Profil nicht für kommerzielle Zwecke verwenden

Weitere Gründe die dagegen sprechen?

  • Aufgrund des Verstoßes gegen die Facebook Richtlinien, kann das Profil jederzeit gesperrt werden
  • Jeder kann das Profil mit 2 Klicks melden, was die Wahrscheinlichkeit einer Sperrung erhöht
  • Wenn man auf Facebook nicht gefunden werden will, dann kann man das Profil entsprechend konfigurieren
  • Wenn man die bekannte E-Mail Adresse verwendet, wird man dennoch gefunden (Ausnahme: siehe Punkt darüber)
  • Man wird nicht ernst genommen usw.

Dennoch empfehlen das manche „Rechtsexperten“ und „Social Media Berater“. Ganz erhlich, wer empfiehlt gegen die Facebook Richtlinien bewusst zu verstossen, dem würde ich nichtmal 1 cent anvertrauen. Entweder Facebook oder kein Facebook, man kann nicht die Vorteile ohne die Nachteile haben, aber durch richtige Konfiguration des Profils einen Großteil davon „ausschalten“.

Grund 2: Trennen von Privat und Geschäftlich

Kurz gesagt, es verstößt gegen die Facebook Richtlinien. Die Trennung von Geschäftlich und Privat sind Profil und Seite. Wer sein Profil für berufliche und private Kontakte trennen möchte, der kann das mit Freundeslisten ebenfalls tun, zumal es viel einfacher und komfortabler ist als sich laufend umzumelden.

Grund 3: Man hat schon 5.000 Freunde

Ja, Facebook Freunde sind eher amerikanische „friends“ und keine „buddys“, also eher Bekannte und/oder Kontake. Wer mehr als 5.000 haben will muß diese eben auf eine Seite bringen, oder inaktive „ausmisten“. Alleine schon die Gefahr bei Löschung des Accounts so viele Kontakte zu verlieren spricht dagegen. Die Sperre ist zumindest umso wahrscheinlich umso mehr der deutschsprachige Support ausgeweitet wird und Facebook auf das eher drauf kommt. In den USA passiert das des öfteren. lso, keine „Name 1 – Name 5“ Profile anlegen.

Grund 4: Unwissenheit

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe, aber man kann ja einen guten Bekannten darauf hinweisen.

Fazit

Wenn man sich auf Social Media einlässt, dann schon mit letzter Konsequenz. Spricht man jemand darauf an, hört man bestenfalls ein „Iss doch mir wurscht“ oder „das wusste ich nicht“. Gründe warum diese Ausreden für mich inakzeptabel sind:

  • Es gibt eine Facebook Hilfe in Deutsch, die sehr gut ist
  • Es gibt auf YouTube tausende Videos die hierbei helfen
  • Es gibt zigtausende Webseiten und Blogbeiträge zu dem Thema, Google kennt sie alle!

Mein Rat an alle, wenn man auf solche Profile trifft:

-> Links unten auf dem Profil auf „Diese Person melden/blockieren“ klicken
-> Beim aufgehenden Fenster auf „Dieses Profil gibt vor, jemand zu sein oder ist gefälscht“ klicken
-> Wählen den am besten passenden Punkt aus, oftmals „keine echte Person“ oder „Unternehmen“

Warum ich das empfehle? Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Es beschweren sich die meisten über so viele Dinge auf Facebook, aber tun aktiv nichts dagegen. Ich benötige kein „gefällt mir nicht“, denn „melden“ reicht mir. Ich helfe aktiv mit Facebook besser zu machen, Sie auch?